Schön, dass du mal wieder auf meiner Seite vorbeischaust.
Schon sind die ersten Wochen des neuen Jahres vorbei, aber der Winter will sich noch nicht verabschieden. Da kommen doch die zahlreichen Wintergemüse, die jetzt auf den Märkten zu haben sind, gerade recht. Rote Bete zum Beispiel kennen die meisten doch nur aus dem Glas, von ziemlich unklarem langweiligem süß-säuerlichen Geschmack. Aber frisch gekocht und zubereitet wird daraus eine wirkliche Delikatesse. Im Hochbeet habe ich die roten, gelben und weißen Bete gezogen, Ende November geerntet und in einer Kiste mit Laub in der Garage gelagert. Einige Wochen werde ich die leckeren Rüben sicherlich noch zu wohlschmeckendem Salat oder Eintopf verarbeiten können. Und es gibt ja auch noch andere winterliche Gemüsehighlights wie etwa den Grünkohl, den ich am liebsten nicht zu kurz gegart mit Mettwurst esse. Oder Weißkohl mit Hackfleisch, das essen meine Enkel genauso gerne wie ich. Schau doch mal in meine Rezeptsammlung und lass dich inspirieren. Ich wünsche guten Appetit.
Kochen ist eine aus vielen Gründen schöne und sinnvolle Beschäftigung. Durch das eigene Kochen nimmst du Speisen zu dir, deren Inhalte du kennst, schließlich hast du alles selbst zusammengemischt. Das selbstgekochte Essen ist mit Sicherheit auch gesünder als der ganze Fertigkram, der in Tiefkühlabteilungen oder Frischetheken mit schönen bunten Verpackungen Kunden anlockt. Selber Kochen führt ganz automatisch zu einer bewussten Ernährung – du bestimmst, wieviel Salz, Zucker, Fett du zu dir nimmst. Du bestimmst, dass mehr Gemüse und Obst, dafür weniger Fleisch auf den Tisch kommt. Ich selbst esse gerne Fleisch, wobei aber ein- bis zweimal die Woche völlig ausreicht und die Qualität ein ganz wichtiger Punkt ist. Lieber etwas mehr Geld für gutes Fleisch ausgeben anstatt deinem Körper das Billigfleisch aus fragwürdigen Quellen zuzumuten. Unschlagbare Qualität hat für mich regionales Wildfleisch. Hierzu findest du einige leckere Rezepte in meiner Sammlung.
Alle Rezepte auf dieser Seite habe ich mehrfach ausprobiert und sie sollten auch immer gelingen. Wenn mal etwas nicht so klappt wie es soll, bin ich dankbar, wenn du mir schreibst. Die nötigen Infos findest du ganz unten auf dieser Seite. Alle Rezepte habe ich auf der Seite →Alle meine Rezepte, alphabetisch geordnet oder sinnvoll gruppiert, je nachdem was du suchst.
Was koche ich denn heute?
Rehragout
schmeckt jetzt im Winter besonders gut, ist aber nicht jahreszeitlich eingeschränkt. Herrlich zart, sanft geschmort passt es zu allen möglichen Gemüsen und Beilagen. Du kannst anstelle von Reh auch Wildschwein oder Hirsch nehmen. Und wenn du nicht unbedingt ein Freund von Wildfleisch bist: Für dieses Ragout eignet sich auf jeden Fall auch Rindfleisch. Dann fehlt vielleicht das feine Wildaroma, aber das ist ja wie so oft Geschmackssache. Ich habe zu dem →Rehragout ein Gemüse aus Paprika, Zucchini und Staudensellerie, mit Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl geschmort, serviert.
Kürbiseintopf
Der Kürbis ist mittlerweile zu einem der beliebtesten Gemüse geworden. In der Herbst- und Winterzeit ist er kaum noch vom Speiseplan wegzudenken. In der dunklen Jahreszeit helfen dir und deinem Körper die vielen Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe über die kälter werdenden Temperaturen. Und er hat auch wirklich kuliarisches Potenzial. Probier doch mal eine deftigen→Kürbiseintopf mit Mettwurst. Das ist nicht schwer, geht ziemlich schnell und schmeckt Traumhaft lecker.
Ein wunderbar cremiges Kürbispüree
passt perfekt in die Herbst- und Winterzeit, weil jetzt die Kürbisse im Überfluss auf dem Markt sind. Am liebsten nehme ich Hokkaido- und Butternut-Kürbisse. Die Bequemen unter uns schälen den Hokkaidokürbis nicht, aber bei mir wird er wie andere Kürbissorten immer geschält. Das →Kürbispüree schmeckt als Beilage zu allen möglichen Gerichten, zu denen du normalerweise vielleicht Kartoffeln oder Kartoffelpüree reichen würdest. Zusammen mit Gemüse hast du aber auch ein vollwertiges vegetarisches Essen.
Herzhaftes Brot aus dem eigenen Backofen
Wenn dir auch die Brote, die du im Handel kaufen kannst, nahezu geschmacksneutral vorkommen, dann mach’s doch wie ich: Back dein Brot einfach selbst. In meiner →Backstube habe ich einiges zum Brotbacken aufgeschrieben. Die Vorgehensweise habe ich an meinem Roggen-Dinkelbrot Schritt für Schritt erklärt, wobei Brot grundsätzlich immer nach der gleichen Vorgehensweise hergestellt werden kann, egal, wie du die Mehlzusammensetzung variierst. Und das kann ich dir versprechen – mit einem selbst gebackenen Brot kommen schon vergessene Geschmackserinnerungen zurück.
Meine Rezeptsammlung
Hier geht’s zu den Rezepten →Alle meine Rezepte
Es gibt Tausende von Kochbüchern und jedes Jahr kommen haufenweise neue dazu. Und dazu existieren mindestens genauso viele Websites, Internet-Blogs, Rezeptsammlungen und Kochforen. Solche Veröffentlichungen schießen wie Pilze aus dem Boden und vermehren sich wie die ungeliebten Nagetiere. Nun mal ehrlich: Findest Du immer das, was Du suchst? Sind die Rezepte oft nicht viel zu kompliziert oder zu ungenau beschrieben? Braucht man nicht viel zu viele Zutaten, die man meistens nicht im Haus hat? Ist das Ergebnis essbar oder reif für die Tonne?
Und jetzt komme ich auch noch. Muss das sein?
Schuld daran sind meine Enkel Finn und Lotta: „Opa Tutt, was kochst du heute für uns?“ Und so haben sich im Laufe der Zeit einige Lieblingsgerichte angesammelt. „Wenn wir groß sind, kochen wir das auch.“ „Du musst aber aufschreiben, wie man das macht.“
Da bleibt einem ja wohl nichts anderes übrig. Also los gehts.
Weil ich sowieso gerne und jeden Tag koche, schreibe ich dann auch gleich meine anderen Lieblingsrezepte auf. Für liebe Gäste koche ich schon mal etwas aufwändiger, aber auch die Alltagsküche soll nicht zu kurz kommen. Natürlich geht das nicht an einem Tag. Nach und nach wird sich die Rezeptsammlung schon füllen.
Kochen wie in China oder anderen fernöstlichen Ländern überlasse ich lieber den Spezialisten. Denn damit kenne ich mich überhaupt nicht aus, also lasse ich die Finger davon. Das gleiche gilt für südamerikanische oder afrikanische Gerichte. Auch bei Gewürzen halte ich mich an die, mit denen ich umgehen kann und lasse andere lieber weg. Ich orientiere mich an der mittel- und südeuropäischen Küche, wobei mein Schwerpunkt auf regionalen und der Jahreszeit angepassten Gerichten liegt.
Überhaupt Gewürze: Kräuter sind in meiner Küche unerlässlich, sie wachsen in meinem Garten oder auf der Fensterbank und stehen immer zur Verfügung. Einige wenige wie Oregano oder Thymian trockne ich, um sie auch im Winter immer zur Hand zu haben. Ansonsten benutze ich Salz und Zucker als natürliche Geschmacksverstärker, dazu Pfeffer, manchmal Muskat und Paprikapulver.
Ich bemühe mich, möglichst einfach, aber gesund und lecker zu kochen. Bei den Zutaten beschränke ich mich meistens auf das, was in der Küche oder im Garten vorhanden ist. Du wirst sehen, dass in vielen Gerichten gleiche oder ähnliche Produkte vorkommen. So brauchst du die Sachen nicht nur für ein einziges Rezept zu kaufen.
Wenn ich etwas falsch beschrieben habe, wenn etwas nicht klappt, wenn mir ein Schreibfehler unterlaufen ist, dann schreib mir, damit ich es verbessern kann.
Schau Dich doch immer mal wieder ein wenig auf den Seiten um. Vielleicht findest Du eine Anregung oder ein Rezept, das Dir gefällt. Oder vielleicht hast Du einen Verbesserungsvorschlag für mich. Wenn du meine Rezepte ausprobierst, freue ich mich über deinen Kommentar und evtl. auch ein Bild. Und wenn du mir ein Bild schickst, schreib doch auch gleich, ob ich es veröffentlichen darf.
Auf deine Rückmeldung freue ich mich.
Schreib einfach an: info@opa-tutt-kocht.de
Oder schreib unten einen Kommentar.
Du kannst mich auch gerne auf meiner website besuchen: fuellenbach-online.de







