Schön, dass du mal wieder auf meiner Seite vorbeischaust.
Wie immer wurde auch in diesem Jahr die Zeit mal wieder auf Winterzeit bzw. unsere normale Zeit umgestellt. Die Unsinnigkeit dieser Zeitumstellung ist wohl allen Menschen klar, man fragt sich immer wieder, warum eine Aufhebung nicht möglich ist. Da sitzen haufenweise hochbezahlte sogenannte Politiker in Brüssel und kümmern sich um alles Mögliche, aber nicht um die Belange der Bürger – den Eindruck kann man gewinnen.
Mit der jetzt eine Stunde früher einsetzenden Dunkelheit kommt auch das Gefühl für die dunklere und kältere Jahreszeit wieder. In der frühen Dämmerung bei einer Tasse Tee oder Kaffee im der warmen Stube sitzen, ein gutes Buch lesen, über ein leckeres Essen für gemütliche Stunden mit guten Freunden nachdenken, sich langsam aber sicher auf die schon bald ins Haus stehenden Weihnachtstage vorbereiten, dann verliert die kalte Zeit doch im Handumdrehen ihren Schrecken.
Kochen ist eine aus vielen Gründen schöne und sinnvolle Beschäftigung. Durch das eigene Kochen nimmst du Speisen zu dir, deren Inhalte du kennst, schließlich hast du alles selbst zusammengemischt. Das selbstgekochte Essen ist mit Sicherheit auch gesünder als der ganze Fertigkram, der in Tiefkühlabteilungen oder Frischetheken mit schönen bunten Verpackungen Kunden anlockt. Selber Kochen führt ganz automatisch zu einer bewussten Ernährung – du bestimmst, wieviel Salz, Zucker, Fett du zu dir nimmst. Du bestimmst, dass mehr Gemüse und Obst, dafür weniger Fleisch auf den Tisch kommt. Ich selbst esse gerne Fleisch, wobei aber ein- bis zweimal die Woche völlig ausreicht und die Qualität ein ganz wichtiger Punkt ist. Lieber etwas mehr Geld für gutes Fleisch ausgeben anstatt deinem Körper das Billigfleisch aus fragwürdigen Quellen zuzumuten. Unschlagbare Qualität hat für mich regionales Wildfleisch. Hierzu findest du einige leckere Rezepte in meiner Sammlung.
Alle Rezepte auf dieser Seite habe ich mehrfach ausprobiert und sie sollten auch immer gelingen. Wenn mal etwas nicht so klappt wie es soll, bin ich dankbar, wenn du mir schreibst. Die nötigen Infos findest du ganz unten auf dieser Seite. Alle Rezepte habe ich auf der Seite →Alle meine Rezepte, alphabetisch geordnet oder sinnvoll gruppiert, je nachdem was du suchst.
Was koche ich denn heute?
Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott
So ein herrlich süßer →Kaiserschmarrn ist ein Essen, das großen und kleinen Leckermäulern immer schmeckt und mich auch immer ein bisschen an Urlaub in den Bergen erinnert. Wenn die Kleinen zu klein sind, sollte man den Rum durch Wasser ersetzen oder die Rosinen ganz weglassen. Es soll ja Kinder geben, die Rosinen eh nicht so gerne mögen.
Risotto mit Waldpilzen
Trotz der langen Trockenheit im Sommer kommen jetzt doch einige Pilze aus dem Boden. Wie wäre es also mal wieder mit einem feinen →Waldpilz-Risotto? Dazu kannst du alle Waldpilze nehmen, die du kennst. Am besten schmeckt es mit Steinpilzen oder den näheren Verwandten davon, also Braunkappen oder auch Maronenröhrlingen. Die frisch gesammelten Pilze werden sorgfältig geputzt und mit Messer und Pinsel gereinigt, aber auf keinen Fall gewaschen.
→Wildschweinragout
Ob dein Gericht Ragout oder Gulasch heißt, ist meist nicht so genau zu unterscheiden. Für mein Ragout nehme ich allerlei Fleisch vom Wildschwein, das beim Zerlegen des Tieres übrig bleibt und nicht als größeres Bratenstück verwendet werden kann. Du kannst aber auch ein Stück Schulter oder Keule nehmen. Bei diesem Rezept verzichte ich auf so typische Wildgewürze wie Lorbeer und Wacholderbeeren, weil dadurch der delikate Wildschweingeschmack gerade von jungen Tieren viel besser herauskommt.

Quinoa-Gemüsepfanne
Quinoa oder Reismelde ist eine getreideähnliche Pflanze, die hauptsächlich in den Hochlagen Südamerikas angebaut wird. Verwendet werden die Samenkörner, die ähnlich wie Reis zubereitet werden können und einen angenehm nussigen Geschmack haben. Quinoa ist reich an Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen.
Hier kommt jetzt ein total gesundes, leckeres veganes →Rezept. Gemüse und Quinoa kannst du gleichzeitig zubereiten.
Herzhaftes Brot aus dem eigenen Backofen
Wenn dir auch die Brote, die du im Handel kaufen kannst, nahezu geschmacksneutral vorkommen, dann mach’s doch wie ich: Back dein Brot einfach selbst. In meiner →Backstube habe ich einiges zum Brotbacken aufgeschrieben. Die Vorgehensweise habe ich an meinem Roggen-Dinkelbrot Schritt für Schritt erklärt, wobei Brot grundsätzlich immer nach der gleichen Vorgehensweise hergestellt werden kann, egal, wie du die Mehlzusammensetzung variierst. Und das kann ich dir versprechen – mit einem selbst gebackenen Brot kommen schon vergessene Geschmackserinnerungen zurück.
Meine Rezeptsammlung
Hier geht’s zu den Rezepten →Alle meine Rezepte
Es gibt Tausende von Kochbüchern und jedes Jahr kommen haufenweise neue dazu. Und dazu existieren mindestens genauso viele Websites, Internet-Blogs, Rezeptsammlungen und Kochforen. Solche Veröffentlichungen schießen wie Pilze aus dem Boden und vermehren sich wie die ungeliebten Nagetiere. Nun mal ehrlich: Findest Du immer das, was Du suchst? Sind die Rezepte oft nicht viel zu kompliziert oder zu ungenau beschrieben? Braucht man nicht viel zu viele Zutaten, die man meistens nicht im Haus hat? Ist das Ergebnis essbar oder reif für die Tonne?
Und jetzt komme ich auch noch. Muss das sein?
Schuld daran sind meine Enkel Finn und Lotta: „Opa Tutt, was kochst du heute für uns?“ Und so haben sich im Laufe der Zeit einige Lieblingsgerichte angesammelt. „Wenn wir groß sind, kochen wir das auch.“ „Du musst aber aufschreiben, wie man das macht.“
Da bleibt einem ja wohl nichts anderes übrig. Also los gehts.
Weil ich sowieso gerne und jeden Tag koche, schreibe ich dann auch gleich meine anderen Lieblingsrezepte auf. Für liebe Gäste koche ich schon mal etwas aufwändiger, aber auch die Alltagsküche soll nicht zu kurz kommen. Natürlich geht das nicht an einem Tag. Nach und nach wird sich die Rezeptsammlung schon füllen.
Kochen wie in China oder anderen fernöstlichen Ländern überlasse ich lieber den Spezialisten. Denn damit kenne ich mich überhaupt nicht aus, also lasse ich die Finger davon. Das gleiche gilt für südamerikanische oder afrikanische Gerichte. Auch bei Gewürzen halte ich mich an die, mit denen ich umgehen kann und lasse andere lieber weg. Ich orientiere mich an der mittel- und südeuropäischen Küche, wobei mein Schwerpunkt auf regionalen und der Jahreszeit angepassten Gerichten liegt.
Überhaupt Gewürze: Kräuter sind in meiner Küche unerlässlich, sie wachsen in meinem Garten oder auf der Fensterbank und stehen immer zur Verfügung. Einige wenige wie Oregano oder Thymian trockne ich, um sie auch im Winter immer zur Hand zu haben. Ansonsten benutze ich Salz und Zucker als natürliche Geschmacksverstärker, dazu Pfeffer, manchmal Muskat und Paprikapulver.
Ich bemühe mich, möglichst einfach, aber gesund und lecker zu kochen. Bei den Zutaten beschränke ich mich meistens auf das, was in der Küche oder im Garten vorhanden ist. Du wirst sehen, dass in vielen Gerichten gleiche oder ähnliche Produkte vorkommen. So brauchst du die Sachen nicht nur für ein einziges Rezept zu kaufen.
Wenn ich etwas falsch beschrieben habe, wenn etwas nicht klappt, wenn mir ein Schreibfehler unterlaufen ist, dann schreib mir, damit ich es verbessern kann.
Schau Dich doch immer mal wieder ein wenig auf den Seiten um. Vielleicht findest Du eine Anregung oder ein Rezept, das Dir gefällt. Oder vielleicht hast Du einen Verbesserungsvorschlag für mich. Wenn du meine Rezepte ausprobierst, freue ich mich über deinen Kommentar und evtl. auch ein Bild. Und wenn du mir ein Bild schickst, schreib doch auch gleich, ob ich es veröffentlichen darf.
Auf deine Rückmeldung freue ich mich.
Schreib einfach an: info@opa-tutt-kocht.de
Oder schreib unten einen Kommentar.
Du kannst mich auch gerne auf meiner website besuchen: fuellenbach-online.de








